Vorzeitige Pensionierung

Ab dem 58. Altersjahr ist eine freiwillige vorzeitige Pensionierung möglich. Diese freiwillige vorzeitige Pensionierung kann vollständig sein, d.h. zu 100% oder auch nur teilweise, z.B. zu 20%.
Bei Teilpensionierung muss die vollständige Pensionierung in zwei oder drei Schritten erreicht sein (siehe "Teilpensionierung").

Die voraussichtliche Alterspension berechnet sich aufgrund des im Zeitpunkt der vorzeitigen Pensionierung vorhandenen Altersguthabens im Pensionsplan und im VP-Konto und dem zu diesem Zeitpunkt gemäss Rücktrittsalter gültigen geburtsjahrabhängigen Umwandlungssatz.
Mit dem >Simulationstool< können Sie für verschiedene Rücktrittsalter die voraussichtliche Alterspension berechnen lassen. Sie benötigen dazu einige Angaben, die Sie auf Ihrem Versicherungsausweis finden können.
Mit der freiwilligen vorzeitigen Pensionierung wird automatisch das Sparkapital bzw. der allenfalls höhere Wert der Fondsanteile aus dem Kapitalplan fällig.
Bei einer Teilpensionierung wird das Sparkapital im Kapitalplan proportional zum Pensionierungsgrad ausbezahlt, das verbleibende Sparkapital bleibt bis zur vollständigen Pensionierung im Kapitalplan.
Versicherte haben die Möglichkeit das vorhandene Altersguthaben im Pensionsplan und VP-Konto oder einen Teil davon in Form von Kapital anstatt in Form einer Pension zu beziehen.
 
Ergänzungspension
Bei einer freiwilligen vorzeitigen Pensionierung muss die Ergänzungspension grundsätzlich vom Versicherten finanziert werden. Bis ins Jahr 2020 bestehen noch Übergangsbestimmungen. Der Versicherte kann eine Ergänzungspension über Einzahlungen in das VP-Konto finanzieren oder durch eine lebenslange Kürzung der Altersrente.
 
Übergangsbestimmungen für die Ergänzungspension
Bei einer freiwilligen vorzeitigen Pensionierung oder Teilpensionierung bis spätestens per 31. Dezember 2020 gewährt die Pensionskasse gemäss nachstehender Tabelle weiterhin eine durch das angeschlossene Unternehmen finanzierte Ergänzungspension bis zum Erreichen von Alter 64 (für Frauen) bzw. Alter 65 (für Männer).

Die effektive Höhe der Ergänzungspension richtet sich nach der individuellen vorausberechneten Altersrente der AHV. Die versicherte Person ist verpflichtet, bei der zuständigen Ausgleichskasse einen Antrag für eine Rentenvorausberechnung zu stellen und die Vorausberechnung der Pensionskasse Swiss Re einzureichen. Erfüllen Versicherte ihre Mitwirkungs- und Auskunftspflichten nicht, wird der Anspruch auf Ergänzungspension sistiert bis sämtliche Pflichten erfüllt sind. Es erfolgt keine Nachzahlung von sistierten Zahlungen.