Pensionskasse Swiss Re verpflichtet sich zu weiteren Klimaverträglichkeitsmassnahmen

Die Pensionskasse Swiss Re verpflichtet sich zur Einführung neuer Öl- und Gas Richtlinien und unterstützt im Rahmen zweier neuer Mitgliedschaften - bei "Climate Action 100+" und "Institutional Investors Group on Climate Change" - den Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft.

Seit 2017 schliesst die Pensionskasse Swiss Re Unternehmen aus ihrem Anlageuniversum aus, die mindestens 30% Kraftwerkskohle zur Stromerzeugung einsetzen, 30% oder mehr ihrer Einnahmen aus dem Kohlebergbau erwirtschaften, als auch Unternehmen die 20% oder mehr ihrer Einnahmen aus Ölsand-Geschäften erzielen. Seit 2019 wird zusätzlich nicht mehr in Kohlebergbau-Unternehmen investiert, die mindestens 20 Millionen Tonnen Kohle pro Jahr fördern, sowie in Energieversorgungs-Unternehmen mit mehr als 10 Gigawatt installierter Kohlefeuerkapazität. Die Implementierung dieser Richtlinien hat bereits zu einer beachtlichen Dekarbonisierung der Obligationenportfolios und des Einanlegerfonds Aktien Welt geführt, und dem Risiko, dass Vermögenswerte "stranden" 1 entgegengewirkt.

Mit dem Ziel einer fortlaufenden Senkung der CO2-Intensität der Obligationen- und Aktienanlagen verpflichtet sich die Pensionskasse Swiss Re dazu, die revidierten Öl und Gas Richtlinien der Swiss Re Group einzuführen. In Folge dessen werden per Juli 2021 Investitionen in die 5% kohlenstoffintensivsten Öl- und Gasproduktionsunternehmen weltweit eingestellt. Ab Juli 2023 wird diese Richtline auf 10% erhöht.

In Ergänzung zu den neuen Dekarbonisierungsmassnahmen im eigenen Anlageportfolio ist die Pensionskasse Swiss Re seit November 2020 Mitglied bei zwei investorengetriebenen Klima-Initiativen. Als Mitglied von "Climate Action 100+" und der "Institutional Investors Group on Climate Change" unterstützt die Pensionskasse Swiss Re gemeinsam mit anderen Anlegern den Übergang zu einer klimafreundlichen Wirtschaft.

[1]Das Wertverlustrisiko von Investitionen in fossile Brennstoffe, wenn sich der CO₂-Preis erhöht oder die Förderung fossiler Energieträger durch Regulierungen und gesellschaftlichen Druck erschwert wird