Teil-Pensionierung

Die Pensionskasse bietet Ihnen die Flexibilität, zwischen 58 und 70 Jahren in Pension zu gehen. Eine Teilpensionierung mit entsprechender Reduktion des Beschäftigungsgrads ist ab vollendetem 58. Altersjahr möglich. Dabei gilt:
Der Beschäftigungsgrad wird um mindestens 20% eines vollen Pensums reduziert.
Die Resterwerbstätigkeit muss mindestens 20% betragen.
Versicherte haben die Möglichkeit das vorhandene Altersguthaben im Pensionsplan und VP Konto oder einen Teil davon in Form von Kapital anstatt in Form einer Pension zu beziehen.
Wenn ausschliesslich eine Altersrente bezogen wird, sind höchstens drei Teilpensionierungsschritte erlaubt, wobei der dritte Schritt die Vollpensionierung ist.
Wenn ein Teil des Sparkapitals im Pensionsplan bei der Pensionierung als Kapital bezogen werden soll, sind höchstens zwei Teilpensionierungsschritte erlaubt, wobei der zweite Schritt die Vollpensionierung ist. Zusätzlich muss die Reduktion des Beschäftigungsgrades dann mindestens 30% eines vollen Pensums betragen.
 
Ergänzungspension
Bei einer freiwilligen Teilpensionierung muss die Ergänzungspension grundsätzlich vom Versicherten finanziert werden. Bis ins Jahr 2020 bestehen noch Übergangsbestimmungen. Der Versicherte kann eine Ergänzungspension über Einzahlungen in das VP-Konto finanzieren oder durch eine lebenslange Kürzung der Altersrente.
 
Übergangsbestimmungen für die Ergänzungspension
Bei einer freiwilligen vorzeitigen Pensionierung oder Teilpensionierung bis spätestens per 31. Dezember 2020 gewährt die Pensionskasse gemäss nachstehender Tabelle weiterhin eine durch das angeschlossene Unternehmen finanzierte Ergänzungspension bis zum Erreichen von Alter 64 (für Frauen) bzw. Alter 65 (für Männer).