Tod eines pensionierten Versicherten

Verheiratet, in eingetragener Partnerschaft oder mit Partnervertrag

Beim Tod eines verheirateten oder in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft mit hinterlegtem Partnervertrag lebenden Pensionsbezügers, der eine Alters- oder befristete Invalidenpension bezogen hat, wird die bisherige Pension noch für 3 Monate weiter ausgerichtet.

Stirbt ein verheirateter pensionierter Versicherter, so hat sein Ehepartner Anspruch auf eine lebenslange Ehepartnerpension, sofern er eine der folgenden Bedingungen erfüllt:

a)                 er versorgt mindestens ein unterhaltsberechtigtes Kind; oder

b)                 er hat das 45. Altersjahr vollendet und ist seit mindestens fünf Jahren verheiratet,  resp. lebt seit mindestens 5 Jahren in einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft

Der überlebende Ehegatte resp. Partner, welcher keine dieser Voraussetzungen erfüllt, hat Anspruch auf eine einmalige Abfindung in der Höhe von drei Jahrespensionen. Die Dauer einer Lebenspartnerschaft wird an die Dauer der Ehe angerechnet.

Stirbt ein pensionierter Versicherter mit Pensionierungsdatum 1. Januar 2019 oder später, so entspricht die Ehepartnerpension je nach der bei Pensionierung gewählten Option zur Ehepartnerpension 60% oder 100% der laufenden Alterspension bzw. der minimalen gesetzlichen Ehegattenrente gemäss BVG.

Stirbt ein pensionierter Versicherter mit Pensionierungsdatum bis und mit 31. Dezember 2018, so entspricht die Ehepartnerpension 60% der laufenden Alterspension.

Ist der Ehepartner/Partner um mehr als 10 Jahre jünger als der verstorbene Versicherte, so wird die so errechnete Ehepartnerpension gekürzt. Für jedes volle Jahr über 10 Jahre Altersdifferenz beträgt die Kürzung 4% pro volles Jahr. Im Minimum erhält der Ehepartner/Partner die Ehegattenrente gemäss BVG-Minimum. Diese Kürzungsbestimmungen gelten für alle nach dem 1. Januar 2019 entstehenden Ehegattenrenten.

Heiratet der verwitwete Ehepartner/Partner wieder, so verfällt der Anspruch auf die laufende Ehepartnerpension im Folgemonat der Heirat und die Pensionskasse Swiss Re richtet eine Abfindung in der Höhe von 3 Jahrespensionen aus.  Mit der Auszahlung erlöschen sämtliche Ansprüche gegenüber der Pensionskasse Swiss Re.

Alle anderen

Bei Tod eines Altersrentners, welcher keine Hinterlassenenleistungen auslöst, endet die Leistungspflicht der Pensionskasse mit der Rentenzahlung im Sterbemonat. Weitere Verpflichtungen seitens der Pensionskasse bestehen nicht.