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Anpassung der laufenden Pensionen an die Teuerung
Über allfällige Anpassungen der laufenden Pensionen an die Teuerung entscheidet der Stiftungsrat jährlich, und berücksichtigt dabei die finanzielle Lage der Pensionskasse Swiss Re gemäss dem provisorischen Monatsabschluss per 31. Oktober 2020 und der Preisentwicklung.
Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 8. Dezember 2020 den provisorischen Monatsabschluss per 31. Oktober 2020 zur Kenntnis genommen. Per 31. Oktober 2020 bestehen keine freien Mittel.
Der Stiftungsrat verfolgt die Entwicklung der finanziellen Lage der Pensionskasse Swiss Re sehr aufmerksam und wird die Verwendung von allfälligen zukünftigen freien Mitteln mit grösster Sorgfalt prüfen. Dabei wird der Fokus in erster Linie darauf liegen, die Ungleichbehandlung der aktiven Versicherten auszugleichen, bevor eine Verwendung von freien Mitteln zu Gunsten der Pensionsbezüger geprüft wird.
Seit 2011 ist die Verzinsung der Altersguthaben der aktiven Versicherten tiefer als die technischen Kosten, welche für die Finanzierung und Sicherstellung der laufenden Pensionen aufgelaufen sind. Der kumulierte Zinsunterschied zu Ungunsten der aktiven Versicherten beläuft sich per Ende 2020 auf provisorisch etwa 18%. In anderen Worten haben die aktiven Versicherten geschätzte 18 Prozentpunkte weniger Verzinsung auf ihrem Kapital erhalten als die Pensionsbezüger im gleichen Zeitraum.
Die laufenden Pensionen wie Alterspension, Invalidenpension, Ehepartnerpension, Kinder- und Waisenpension werden daher per 1. April 2021 nicht angepasst. Mit einer Schattenrechnung wird sichergestellt, dass die BVG-Mindestanforderungen jederzeit erfüllt werden.

Neues Reglement per 1. Januar 2021

Ab 1. Januar 2021 gilt ein neues Reglement für die Pensionskasse Swiss Re.

Als Rentner sind Sie sind von den Änderungen nicht betroffen.

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Neuigkeiten-Archiv

2019

Anpassung der laufenden Pensionen

Der Stiftungsrat entscheidet jeweils jährlich im Dezember aufgrund der finanziellen Situation, ob die laufenden Pensionen (Alters-, Invaliden-, Ehepartner-, Kinder- und Waisenpensionen sowie Ergänzungspensionen) an die Teuerung angepasst werden. Wir orientieren Sie jeweils im Geschäftsbericht oder mit einem individuellen Schreiben über den Entscheid.

Der Stiftungsrat hat an seiner Sitzung vom 10. Dezember 2018 den provisorischen Abschluss per 31. Oktober 2018 zur Kenntnis genommen.  Es bestehen keine freien Mittel und aufgrund der erwarteten negativen Performance werden auch per Ende 2018 keine freien Mittel bestehen. Zusätzlich ist die Ungleichbehandlung von Aktiven und Rentnern bei der Verzinsung der Kapitalien nicht ausgeglichen.

Entsprechend werden die laufenden Pensionen wie Alterspension, Invalidenpension, Ehepartnerpension, Kinderpension, Waisenpension und Ergänzungspensionen für das Jahr 2019 nicht angepasst.

Neues Reglement per 1. Januar 2019

Ab 1. Januar 2019 gilt ein neues Reglement für die Pensionskasse Swiss Re.

Als Rentner sind Sie ausschliesslich von folgenden zwei Änderungen betroffen:

  • Neu wird beim Tod eines Bezügers einer Alters- oder temporären Invalidenpension die Alters- oder temporäre Invalidenpension noch für weitere drei (vorher sechs) Monate ausbezahlt, sofern der Bezüger einen pensionsberechtigten Partner, oder pensionsberechtigte Waisen hinterlässt. Dies ist immer noch eine sehr grosszüge Regelung, die nur sehr wenige andere Pensionskassen kennen. Gesetzlich ist die Alters- oder temporäre Invalidenpension nur noch für den Monat des Todesfalls geschuldet.
  • Für alle neu entstehenden Hinterlassenenrenten gelten neu folgende Kürzungsbestimmungen bei der Hinterlassenenrente: Ist der Ehepartner um mehr als 10 Jahre jünger als der verstorbene Versicherte, so wird die errechnete Ehepartnerpension gekürzt. Für jedes volle Jahr über 10 Jahre Altersdifferenz beträgt die Kürzung 4% pro volles Jahr.

Beispiel:

Die Ehefrau ist 11 Jahre und 10 Monate jünger als ihr verstorbener Ehemann. Damit ist sie ein volles Jahr über 10 Jahren jünger und ihre Hinterlassenenrente wird folglich lebenslang um 4% gekürzt. Die Dauer der Ehe hat keinen Einfluss auf die Kürzung.